Lesenswert: How to Plié

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Schon lange habe ich in der Lesenswertkategorie nichts mehr über das Clickern geteilt, Zeit wird es also. 😉

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Lieblinge: Leckerlibeutel von Treusinn

DSC07124Elementar fürs Clickern ist ein passender Leckerlibeutel. Zwei Jahre hat mich mein erster begleitet und ist mir letztens leider zerbröselt. Daher musste möglichst schnell ein Ersatz her und an diesen hatte ich besondere Ansprüche:

  • Groß muss er sein
  • Verschließbar, damit auf längeren Spaziergängen oder wilden Freiarbeitseinheiten nicht alles hinausfällt
  • Das Material soll robust sein, viel aushalten und möglichst langlebig sein
  • Am liebsten nicht irgendwie im Ausland mit Stoffen hergestellt, bei denen man nicht weiß, mit was sie behandelt wurden
  • Die Krönung: Waschbar!
  • Tja – und weil man nicht genug Ansprüche haben kann, das ganze am liebsten in pink

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Du clickerst?!!!!

Wer beim Lesen der Überschrift eine innere entsetzte Stimme gehört hat scheint ihn schon zu kennen: Diesen Satz, mit dieser einen Betonung – und dem einen Folgesatz, der immer kommt. Ist dein Pferd dann nicht schrecklich aufdringlich??

Nein, ist es nicht!

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Grundlagen des Clickertrainings – Höflichkeit

Der Einstieg ins Clickern

Du hast bereits verstanden, um was es beim Clickern eigentlich geht und wieso der Click für Lernerfolge so elementar ist? (Wenn nicht, dann empfehle ich dir meine kurze Erklärung hier)

Der perfekte Clicker ist gefunden, die Geschmacksprobe (Quer durch das Sortiment 1 und 2) ist durchgeführt und das perfekte Leckerli, sowie ein geeigneter Jackpot eingekauft? Außerdem hast du schon ein paar Trockenübungen durchgeführt? Das mag doof klingen, hilft aber enorm später das Timing hinzubekommen – Clicken, in die Tasche greifen, Leckerli „füttern“ – das ein paar mal geübt, führt dazu, dass du später schon routiniert bist und nicht durch unnötig langes Warten dein Pferd zum Drängeln einlädst.

Dann geht’s los! Aber wie?

Zum Einstieg muss natürlich erstmal das Pferd auf den Clicker konditioniert werden. Das geht eigentlich ganz einfach: In einem ungezwungenen Rahmen (ich arbeite mit Rán nur frei, sonst verliert die Clickerarbeit für mich die wichtigste Komponente – nämlich die Freiwilligkeit) macht man zunächst nichts anderes als Click + Belohnung (oder auch C+B) – das heißt, du clickst und fütterst in einem möglichst kurzen Zeitabstand (optimal: 2sec) ein Leckerli – du wirst merken, wann dein Pferd den Zusammenhang zwischen dem Geräusch und dem Gutti verstanden hat! Die meisten Pferde werden dann nämlich schnell gierig, aufdringlich, unangenehm. Genau hier greift dann die erste Lektion: Höflichkeit

In meinem Fall habe ich das so gemacht:

  1. Ich stand still und stumm neben Rán. Jegliches an mir Rumgesabbele habe ich hartnäckig ignoriert und bin auch kein Stück zur Seite gewichen.
  2. Irgendwann hat sie mal für eine Nanosekunde den Kopf weg vom Leckerlibeutel bewegt und da kam der Click!
  3. So ging es weiter, immer, wenn der Kopf weg von den Leckerlis ging, gab es C+B.
  4. Irgendwann habe ich damit begonnen, sowohl ein Körpersignal (erhobener Zeigefinger), als auch das Stimmsignal „Artig“ zu etablieren. Ich habe also meinen Zeigefinger gehoben, wenn Rán den Kopf weghat, und habe mit dem Click „Artig“ gesagt.
  5. Diese Übung mache ich jede Woche. Ein verfressenes Pony zu erziehen ist nicht sehr einfach. Nach einem ¾ Jahr kann Rán zuverlässig auf Fingerzeig und/oder „Artig“-Stimmsignal den Kopf wegdrehen und ruhig auf ihre Belohnung warten.
  6. Was sie noch nicht kann ist, dass sie das selbstständig bei jedem Leckerli macht. Das ist noch mein großes Endziel.

Ihr seht also, wie wichtig es ist, diese Übung zu Beginn gut zu etablieren und warum man sie immer wieder üben muss. Denn besonders bei Fressnasen dauert es einfach seeeehr lange, bis der Rüssel automatisch weg vom Futter geht!

Warum Höflicheit sonst noch sooo wichtig und elementar für das Clickern ist, erklärt Marlitt sehr schön in diesem Artikel, denn ich euch zu Beginn (oder auch mittendrin) sehr ans Herz legen möchte! Denn beim Clickern steigt das Erregungsniveau sowohl von Mensch, als auch von Pferd an und dies kann sehr leicht mit verstärkt werden:

„Wer dann auch noch mit einem schon leicht aufgeregten Pferd weiter übt, ein angedeutetes Schnappen trotzdem belohnt oder generelle Unruhe ignoriert, der wird eben diesen schon vorhandenen Erregungslevel in sein weiteres gesamtes Training immer weiter integrieren“ (Marlitt Wendt)

Lasst euch nicht verunsichern – Clickertraining ist anspruchsvoll für Mensch und Pferd und macht dennoch unendlich viel Spaß! Gerade dadurch, dass man auf so viele Kleinigkeiten achtet, entsteht am Ende etwas tolles, großes Ganzes!

Bleibt dran 🙂

 

 

Apportieren – Video

Heute gibt es mal wieder Neuigkeiten vom Lieblingspony und mir. Da ich zurzeit in den letzten Wochen der Masterarbeitschreibphase stecke, bleibt für alles, was Spaß macht, leider wenig Zeit… Aber diese Woche bin ich auch mal wieder intensiver zum Clickern gekommen und wie so oft – erstmal in einer tiefen Sinnkrise stecken geblieben. Liegt es an mir, liegt es am Wetter, am Pony…manchmal klappt einfach gar nichts.

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Was ist eigentlich Clickertraining?

Nachdem in den Foren und auf Facebook immer wieder gefragt wird, was Clickern eigentlich ist und warum ein Clicker das Training positiv beeinflussen kann, gibt es heute einen Grundlagen-Post, der das Prinzip Clickern erklärt.

Clickertraining basiert auf dem Prinzip des „Operanten Konditionierens“ nach Skinner. Dabei wird der Effekt genutzt, dass ein Verhalten umso öfter gezeigt wird, wenn auf eben dieses eine positive Konsequenz folgt. Im breiten Feld des Operanten Konditionierens bewegt man sich also genauer im „Lernen am Erfolg“ nach Thorndike. Für das Hütchen ist so eine positive Konsequenz eine Karotte, ein Apfelschnitz, ein Leckerli, etc. Bei manchen Pferden kann man auch mit einer Streicheleinheit loben (Rán steht halt mehr auf Fressen..)

Ganz besonders wichtig für dieses „Lernen am Erfolg“ ist, dass die Belohnung direkt auf das gewünschte Verhalten erfolgen muss. Der Zeitraum liegt bei Pferden hier bei max. 2 Sekunden. Und genau da kommt der Clicker ins Spiel: Das Klickgeräusch an sich ist keine Belohnung, sondern ein Markersignal für das gewünschte Verhalten. Der Clicker überbrückt also sozusagen den Zeitraum von der Markierung des richtigen Verhaltens bis zur Belohnung.

Ein praktisches Beispiel:

Ich möchte, dass Rán auf das Stimmsignal „Artig“ den Kopf von mir (und dem verführerischen Leckerlibeutel) wegdreht. Sie zeigt das richtige Verhalten – der Kopf geht weg von mir. Würde ich jetzt in den Leckerlibeutel greifen, um sie zu belohnen, kommt der Kopf ja sofort wieder zurück (logo, Rán will ja die Karotte) . Für das Hütchen bedeutet das: Sie lernt NICHT den Kopf wegzudrehen, sondern sie lernt, dass es belohnt wird, den Kopf auf mich und den Beutel zuzudrehen. Mit dem Clicker kann ich genau den Moment markieren, in dem der Kopf schön weit weg von mir ist, und danach das Leckerli geben. Somit lernt Rán also das richtige, von mir gewünschte Verhalten mit dem Signalwort „Artig“ zu verbinden!
Auf dem Bild sieht man, dass Rán die Übung schon ziemlich gut beherrscht und genau weiß, was ich von ihr will.

Wichtig für jeden ist: You get what you click!

Soll heißen – man muss sich wirklich genau überlegen, welches Ziel man erreichen will und in wie viele Teilschritte man es aufbrechen muss. Das oben gezeigte Beispiel ist eine Grundlagenübung,  mit der man ganz am Anfang arbeiten kann. Will man seinem Pferd aber Zirkustricks beibringen, wie beispielsweise sich hinzusetzen, dann erfordert das viele Teilschritte. Klickt man dabei im falschen Moment, oder verwirrt das Pferd, wird man sein Ziel nicht erreichen. Statt Harmonie, Vertrauen und Schabernack erreicht man dann nur Frust und Unlust.

Clickern hilft also nicht nur, eine positive Beziehung zum Pferd aufzubauen, die auf Vertrauen und positive Verstärkung setzt, sondern es hilft dem Menschen, klar zu werden und sich genau zu überlegen, wohin man will und welcher Weg für Pferd und Mensch am besten ist. Außerdem lernt man auch, einmal einen unkonventionellen Weg zu gehen, um ans Ziel zu gelangen – denn jedes Pferd und jeder Mensch lernt eben auf seine eigene Art und Weise!

Spanischer Schritt

Natürlich geht es momentan nicht nur ins Gelände, sondern wir sind auch weiterhin fleißig am Clickern.

DSC05291Da ich aktuell ja besonders Körpertargets im Fokus habe, ist ein neues Trainingsziel der Spanische Schritt. Dabei bin ich schon verschiedene Wege gegangen, die immer wieder in folgendem Problem geendet haben: Dem Aufstampfen bis hin zum Betteln. Da das Ponyhütchen aber auch nicht mehr die besten und gesundesten Beine hat, will ich nicht, dass sie damit allerweil so rumstampft, mal davon abgesehen: Wie sieht das denn aus?!

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Crea.Nine – Leckerlibeutel in schön!

Nach dem Motto „Warum schwarz und trist, wenns auch bunt geht“ entwirft Janine herrliche Kleinigkeiten für Pferd und Reiter.

I found a beautiful webshop which is specialized on all things equestrian and tries to bring colour into the daily horse life. Janine – the owner – creates awesome things like treat pouches or saddle pads and therefor uses only the brightest coloured fabrics. I bought a treat pouch and a belly pocket and am sooooo in love with the products. You like the stuff? Then just check out her homepage – it is also translated in English, so there will be no problems 🙂

Origin 03.05.2014 135647 Weiterlesen