7 Gründe, warum du anfangen solltest zu clickern

Clickertraining ist eine großartige Trainingsweise: Es macht Spaß, ist dynamisch, macht dich kreativ, vereint dich und dein Pferd zu einer tollen Einheit…! Trotzdem lebst du noch ohne? Dann habe ich hier 7 Gründe, warum du wirklich anfangen solltest zu clickern!

P.S.: Für alle eingefleischten Clickerer sind diese Gründe ebenfalls  gut geeignet – damit könnt ihr nämlich den „Rest“ von unserer tollen Trainingsweise überzeugen 🙂

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Lesenswert: Apps für Reiter

IMG_0228Christina hat sich mal 7 Apps genauer angesehen, die als Zielgruppe unter anderem „Reiter“ ansprechen. Als aktiver Smartphone-User aka Vergötterer hätte ich auch mal selbst drauf kommen können, dass es bestimmt auch fürs Reitervökchen Apps gibt. Ich finde diesen Testbericht sehr interessant und werde mir wohl die erste App downloaden! Was ist die erste App? Finde es hier heraus 😉

Kennt jemand von euch Apps fürs Clickern??? 😀

Bildmomente: Schneeimpressionen

Ich weiß, ich weiß, bald kann ihn keiner mehr sehen – diesen Schnee. Aber bevor es eklig und matschig wird und wir den Frühling immer mehr herbeisehnen, habe ich noch einmal meine schönsten Winterbilder dieser Saison zusammengekramt. Also schnappt euch … Weiterlesen

Grundlagen: Die Entspannung

Neben der Höflichkeit gibt es ein großes Thema, welches man bereits ganz am Anfang mit dem Pferd üben sollte: Die Entspannung!

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Viele Pferde sind so begeistert vom Clickern, dass sie regelrecht aufdrehen – wie ein kleines Kind, das so viel Spaß hat und es einfach völlig übertreibt. Das Lernen dann nicht mehr so gut funktioniert, kannst du dir sicherlich gut vorstellen 😉 Und genau da greift sie dann – die Entspannung. Wenn du deinem Pferd gezielt Übungen beibringst, die es in den Entspannungsmodus bringen, kannst du in eure Clickereinheiten immer wieder Ruhe bringen und somit eine positive Lernatmosphäre aufrecht erhalten.

Lesetipp: Miri von MeinFaible schreibt hier über das Energiekarussell einer Trainingseinheit und wie du als Mensch es steuern kannst. 🙂

Eine sehr gute Übung ist dabei das „Kopf tief“, denn entspannte Pferde erkennt man an einem tief getragenen Kopf, zum Beispiel beim Dösen oder beim Fressen. Wir nutzen also eine natürliche Entspannungshaltung für unser Training! 🙂 Hierfür gibt es viele verschiedene Wege, wie du dies erarbeiten kannst.

1. Freies Formen

Beim freien Formen bestärkst du dein Pferd, wenn es von selbst ein gewünschtes Verhalten zeigt. In unserem Fall könnte das folgende Situation sein: Du verbringst Zeit mit deinem Pferd auf dem Paddock, es döst ein bisschen und lässt dabei den Kopf fallen. Jetzt clickst du und bestärkst damit das von dir gewünschte Verhalten „Kopf tief“. Für dein Pferd ist das ganze aber noch ein bisschen wie Topfschlagen – du sagst zwar „heiß, heiß, heiß“ aber das richtige Verhalten ist dem Pferd noch nicht ganz klar, es hat ja grad nicht nur den Kopf tief gehabt, sondern auch gedöst, vielleicht ein Bein angewinkelt etc. Was ich damit sagen will? Du brauchst auch hier natürlich viel Geduld! Jedesmal wenn dein Pferd seinen Kopf auch nur einen Zentimeter nach unten bewegt, solltest du sofort dieses Verhalten mit C+B bestärken! Mit der Zeit wird dein Pferd am Topf angekommen sein, also verstehen, dass der gesenkte Kopf das Leckerli bringt. Dann wird es Zeit für die Signalkontrolle, damit dein Pferd nicht ab jetzt nur noch mit hängendem Kopf durch die Gegend schlurft 😉

2. Mit Hilfestellung arbeiten

Wenn dein Pferd nicht von alleine den Kopf tiefnimmt, kannst du ihm eine kleine Hilfestellung geben, indem du zum Beispiel das Genick kraulst oder ganz sanft (!!!) am Strick zupfst, um die Richtung vorzugeben. Es kann auch helfen, wenn du mit deiner Körpersprache einen Hinweis gibst und dich selbst völlig entspannt in die Tiefe begibst (bei Rán hat das zum Beispiel gut funktioniert!). Sobald dein Pferd seinen Kopf dann ein wenig senkt, lobst du es sofort – am besten gibst du das Leckerli in der tieferen Kopfhaltung, um diese noch mehr zu bestärken!

Obacht! Du solltest diese Hilfestellungen nicht allzu lange vorgeben, denn der Lerneffekt dieser Übung ist viel positiver, wenn dein Pferd von alleine den Kopf senkt 🙂

3. Targettraining

Als dritte Möglichkeit das „Kopf tief“ zu erarbeiten, bietet sich das Targettraining an. Natürlich solltest du dafür bereits ein Target etabliert haben 🙂

Du bietest deinem Pferd euer Target an (in unserem Fall eine riesige XXL-Fliegenklatsche) und führst dies langsam in Richtung Boden – dein Pferd sollte automatisch mit der Nase mitkommen. Wichtig hier ist, dass dein Pferd nicht in das Target beißt, egal wo, sondern wirklich nur mit der Nase folgt. Weil Rán gern in alles reinbeißt hat diese Möglichkeit bei uns zum Beispiel gar nicht funktioniert!

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Du siehst – es gibt ganz viele Möglichkeiten, wie du deinem Pferd diese Übung beibringen kannst. Auch hier gilt – wie immer beim Clickern – du musst dir gut überlegen, was bei deinem Pferd am besten funktionieren könnte und viel ausprobieren. Eine andere tolle Entspannungsübung ist das Entspannungsquadrat, was Sabine von Clickerpony in diesem Artikel super ausführlich und mit Video beschreibt!

Was mir noch wichtig ist: Sobald dein Pferd auf ein Signal hin den Kopf senken kann, solltest du an der Länge der Übung arbeiten! Entspannen funktioniert weder beim Pferd noch beim Menschen in Sekundenschnelle!

Extratipp: Wenn du ein Wortsignal oder ein Zügelsignal für diese Übung einführst, kannst du sie auch jederzeit vom Sattel aus abrufen und so dein Pferd im Gelände bei kritischen Situationen schnell entspannen und zu dir zurück holen! 🙂

Sag ehrlich: Übst du das „Kopf tief“ auch oder bist du da eher schludrig (so wie ich?)?

Lesenswert: Mythos Pferdeflüsterer

IMG_0228Kennt ihr das auch? Ihr habt Freunde mit am Stall, holt wie immer – ganz normal – euer Pony von der Wiese zum Putzplatz und bemerkt plötzlich, dass besagte Freunde mit offenem Mund dastehen und euch angaffen? Ihr könnt euch nicht erklären warum sie das tun, bis sie ihre Worte wiederfinden und sagen: „Du bist ja voll der Pferdeflüsterer! Dein Pferd geht ohne alles mit dir mit!!!“

Joa…sind wir nun wirklich Pferdeflüsterer?

Line von Kultreiter hat sich damit mal ein bisschen auseinandergesetzt und einen herrlichen Artikel über ein wichtiges Thema geschrieben. Lest selbst! ❤

Meine 5 Survivaltipps für den Winter am Offenstall

Winter. Sofort entstehen Bilder von glitzernden Pulverschnee im Sonnenschein vor meinem inneren Auge.Endlos weite Strecken zum tölten und galoppieren. Vor Glück prustende Isländer und rotbackige Reiter, die gar nicht nach Hause wollen.

Quelle: Martina Wieland

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Ikeatöpfchen #Lilla im Einsatz

Sicher haben einige von euch die Bilder auf Facebook gesehen: Die Ikea-Pipitöpfchen #Lilla für kleine Kinder umgemünzt zu Cavalettiblöcken am Stall!

Ich steh ja total auf sowas: Hacks, insbesondere von Ikeaprodukten. Ikea allgemein bietet ja ein wahres Paradies für den gemeinen Clickerer: Stoffe aller Art, raschelnde Tüten in gruseligen Farben, Kinderspielzeug zum Apportieren, und und und. Habt ihr noch umfunktionierte Gegenstände? Erzählt mir davon! Jede Woche gibt es von mir in meiner neuen Serie nun solche Hacks zu sehen – in Teil 1 ging es um Cavalettis und Hindernisse.

Aber zurück zu den Töpfchen. Ich habe 6 Stück für uns am Stall gekauft. Ich dachte mir: Wenn ich die liebe Rán schon nicht immer ganz viel belasten kann, dann kann ich Schrittrunden interessanter machen, in dem ich auf den Weg Cavalettis lege – und an fitten Tagen gehen wir im Trab drüber. Stangen haben wir praktischerweise ganz viele, nur eben keine Erhöhungen. Da wir aber vermehrt den Rücken trainieren wollen, kam mir das ganz recht.

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Pferdige Ikea Hacks – Teil 1

Hallo und herzlich Willkommen zur neuen Serie „Alltagsgegenstände aus dem Möbelhaus“ und wie ich sie für den Stall verwenden kann.

Zunächst beschränken wir uns auf alle möglichen Produkte von Ikea.
Auf Grund des neuen Internethypes mit den grünen Pipitöpfchen für kleine Kinder, die umfunktioniert als  Cavalettiständer dienen, dachte ich mir: Jeder redet von denen, keiner schreibt, wie sie im tagtäglichen Gebrauch sind. Ich mach das mal als Post.

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Clickern a la Kurland

DSC04923Immer mehr beschäftige ich mich in der letzten Zeit mit Möglichkeiten der Gymnastizierung durch Clickern. Dabei stoße ich auf Alexandra Kurland, die eine sehr eigene Clickerschule entwickelt hat, die ich persönlich wahnsinnig spannend finde 🙂 Leider ist es sehr schwer in Deutschland an Material zu gelangen – man kann Frau Kurland aber anschreiben und so Zugang zum Onlinevideomaterial (+ Lehrgang) erhalten. Bis jetzt halte ich mich an Heike und das Clickerforum, wo sehr intensiv und ebenfalls mit Videodokumentation die ein oder andere Kurland-Übung dargestellt wird.

Am interessantesten finde ich die Übung „Why would you leave me“. Das ganze ist eine Übung am Boden, im Zirkel, der mit 8 Hütchen markiert wird. Anfangs wird beim Erreichen jedes Hütchens geclickt, dann begonnen auf die Position des Pferdes zu achten. In der Endposition läuft das Pferd gebogen (ähnlich dem Schulterherein) vor einem her.

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