Lesenswert: Die Arbeit als Angebot verstehen

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Schon wieder ein neuer Mittwoch und damit wieder Zeit für einen tollen Artikel, der anregt und (mich) inspiriert. Miri und ich liegen beim freien Spiel wirklich auf einer Wellenlänge 😉 In ihrem neuesten Artikel aus Südafrika schreibt sie:

Wir treffen die Entscheidung, ob das Pferd mit uns arbeiten soll, weil wir es von ihm verlangen, oder ob wir es begeistern können, damit es mit uns arbeiten möchte.
Es liegt in unseren Händen, ob wir dem Pferd gefallen wollen, oder ob uns die Meinung von Zuschauern wichtiger ist.

Öfter habe ich ähnliche Verstehensansätze bereits vorgestellt. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass ich mit Rán nichts erreiche, wenn ich ein „Muss-Ziel“ im Kopf habe. Ein Muss-Ziel ist für mich ein fester Entschluss, etwas zu schaffen/zu erreichen/an dem Tag unbedingt und ganz besonders toll zu machen. Für gewöhnlich klappt dann gar nix, Rán wird bockig – versperrt sich mir. Dann gehe ich mit blödem Bauchgefühl und sie sagt mir nicht mal Tschüss. Da ich aber ein Ziele-Mensch bin, muss ich mich wieder und wieder daran erinnern, dass ein „Kann-Ziel“ viel viel viel besser ist. Eine Option, eine Idee, die im Kopf schwirrt und eine vage Vorstellung davon, was das Pony so machen/entwickeln könnte. So ähnlich war es auch beim Hütchenspiel – ich hatte nur die Idee heute mit Hütchen zu spielen und eine vage Vorstellung zweier Möglichkeiten, die Rán zeigen könnte. Et voilà – innerhalb von wenigen Minuten hatten wir ein großartiges Ergebnis.
Weil ich Rán angeboten hatte mit mir zu arbeiten und sie das gerne tun wollte. Nicht weil ich sie einfach so mitgezogen habe.

Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und lasst euch von Miri inspirieren 🙂

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3 Kommentare zu “Lesenswert: Die Arbeit als Angebot verstehen

  1. Siehst Du, ich hab genau das andere Problem. Ich hab das Gefühl – ich bin zu ziellos beim Pferde Training. Ich schau mir immer an, was die anderen mit ihren Pferden machen und liegen /sitzen / Handstand – scheint ja schon normaler Standard zu sein:-)
    Ich schaffe mit meinen Mäusen gerade mal ein paar läppische Kunststückchen. Aber die Ponys scheinen ganz zufrieden mit mir zu sein, also nehme ich es mit Humor 🙂

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