Lesetipp: Plädoyer gegen die Boxenhaltung

 

Skári - ein kleines Fotomodell ;)

Skári – ein kleines Fotomodell 😉

Schon wieder Mittwoch – nun hat uns wohl endgültig alle das Arbeits- und Schulleben wieder fest in der Hand. Aber keine Sorge – nach einer so langen Auszeit ist das gar nicht so schlimm 🙂 Zur Belohnung für den ersten Tag gibt es auch gleich wieder Lesefutter von mir.

Auf Kultreiter gibt es einen wirklich tollen Artikel, den ich einfach mal ein „Plädoyer gegen die Boxenhaltung“ nenne 😉 Mit vielen Querverweisen auf tolle anderer Artikel (von übrigens vielen tollen anderen, pferdegerechten Blogs) ist dieser Beitrag wirklich eine flammende Rede für die Freiheit des Pferdes.

Wie ihr wisst, steht Rán in einem Offenstall. Unser Untergrund ist Sandboden, weswegen wir nur selten Probleme mit Matsch haben. Aber aktuell, wo der viele Schnee taut, schaut es aus wie Sau – und unsere Ponys mit dem vielen langen Winterfell (ohja, sie haben keine Decke und erfrieren wirklich nicht!! Obwohl sie manchmal Eiszapfen im Fell haben…) erinnern sich bei solchen Bedingungen sofort an das Erdschwein in ihnen. Kein Spaß wenn man am Stall ankommt und oft kapituliere ich auch und gehe dann eben nicht reiten, sondern spazieren. Aber: Unsere Ponys sind glücklich. Sie können sich kratzen und jucken, wann immer sie wollen. Sie können toben und sich ausruhen. Schatten und Sonne. Wind und Wetter. Artgenossen zum liebhaben und zum streiten. So soll es sein – und auf keinen Fall anders!

Ein guter Grund für mich? In unserer Herde kann ich frei mitlaufen, ich muss mich nicht fürchten – die Ponys sind nie bösartig (den Respekt verlieren sollte man natürlich nicht!). Im Gelände zeigen die Ponys zwar gern mal, dass auch Senioren noch flott laufen können, aber gefährlich wird es dabei nie – denn durch den 24 Stunden Auslauf sind sie viel ausgeglichener als so manches Stallpferd.

Weiterhin interessant: Bei Wetter, wo ich schon lange nicht mal mehr den großen Zeh raushalten würde, stehen sie voller Begeisterung draussen und lassen sich anschneien, durchpusten und nassregnen. Scheint wohl doch wetterfest zu sein, so ein Pony. Und ich bin mir ganz sicher – ein Großpferd schafft das auch! Also liebe Leute – verbreitet die frohe Botschaft: Ein Pferd ist nur dann ein Pferd, wenn es „frei“ ist (so weit das eben geht bei einem trotzdem eingesperrten Tier) und wenn es selber bestimmen darf. Gebt ihnen mehr Platz und damit Lebensfreude!

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3 Kommentare zu “Lesetipp: Plädoyer gegen die Boxenhaltung

  1. Danke Dir Liebes! ♥
    Freut mich, dass der Beitrag so viel Zustimmung findet und dass immer mehr Pferdebesitzer ihren Pferden eine artgerechte Haltung ermöglichen – so wie bei Dir und Rán 🙂
    Alles Liebe,
    line

  2. Genau so ist es ! Viele Verhaltensprobleme von Boxenpferden würden sich im Offenstall ohne jegliches menschliches zutun von alleine lösen. L.g.Anja

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