In der Not frisst der Teufel Fliegen.

Aus der Not eine Tugend machen. Das probieren Rán und ich gerade sehr erfolgreich aus!DSC05094Da das Hütchen auf Grund des andauernden Hustens und der daraus resultierenden schweren Atmung nur ganz ganz ganz leicht bewegt werden darf, arbeiten wir eben weiter am Targettraining.

Da haben wir in den letzten Wochen einen Stillstand gehabt: Rán hat sehr gut verstanden, dass sie das Target (die Fliegenklatsche, ihr erinnert euch? 😉 ) mit der Nase berühren muss. Auch die Signalkontrolle mit „Touch“ wurde von mal zu mal sicherer. Nur stieg auch Ráns Unmut von mal zu mal an. Bis sie irgendwann einfach keine Lust mehr hatte und mir den Popo zugedreht hat, wenn ich mit der Fliegenklatsche ankam. Also hab ich die traurig erstmal ganz nach hinten verbannt.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir beim Targettrainingsplan bei Punkt 2 angekommen:

Aktuell sieht unser Trainingsplan im Bereich Targettraining wie folgt aus:

  1. Rán berührt das Target von selbst und ohne Scheu.
  2. Rán berührt das Target, welches in verschiedenen Höhen hingehalten wird
  3. Rán folgt dem Target kleine Schritte, bis sie es berühren kann.
  4.  Rán folgt dem Target auf längere Distanzen.

Ziel: Rán folgt dem Target überallhin – damit ist die  Grundlage für weitere Übungen und Übungsfolgen geschaffen.

Donnerstag und Samstag habe ich die Fliegenklatsche also erneut herausgekramt und in den Stall gefahren – und siehe da: Rán bekam ganz leuchtende Augen und war voller Feuereifer dabei. Was so ein paar Tage rumstehen, krank sein und sich langweilen ausmachen können…

DSC05100

Wer findet die Fliegenklatsche?? Ich hab sie gut versteckt 😉

Den Trainingsplan musste ich nur ein wenig abändern. In der freien Target-Zeit habe ich nämlich folgende Gedanken gemacht. Ich möchte, dass Rán meinem Handtarget überallhin folgt (was von Anfang an auch sehr gut geklappt hat – ich will nicht, dass das verloren geht). DSC05104Die Fliegenklatsche will ich nur noch für klassische Körpertargets nehmen – zunächst soll der Schwerpunkt dabei auf den Dehnübungen liegen, denn die gehen ja auch problemlos im Stehen.

Also schaut der Plan nun so aus:

1. Rán berührt das Target von selbst und ohne Scheu.

2. Rán berührt das Target in verschiedenen Höhen.

3. Rán folgt dem Target den Körper entlang, also zB zum Boden zwischen die Vorderbeine, zur Flanke, etc.

4. Rán lernt, eine Weile beim Target zu verweilen und sich zu dehnen.

 

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