Gesucht: Wundermittel gegen Husten

Ich würde ja schrecklich gerne an dieser Stelle Videos oder Bilder von neuen Trainingsfortschritten und Probierereien posten. Stattdessen lautet die bittere Wahrheit aber: Der blöde blöde Husten und mit ihm die schlechte Atmung gehen einfach nicht weg. Ganz im Gegenteil: Sie nisten sich ein und sind resistent gegenüber allen Bitten. Wir starten also eine neue Runde Kampf gegen die Hustengeister, ganz vorne an der Front der Optimismus, dass das alles schon wieder wird!

As Rán’s coughing is getting worse and worse I am not able to present new videos or pictures from our training. Instead I would be pleased if you want to share some inside information against coughing with me 😉  In the meantime, please go and take a look at Sabine’s great Facebook page „Clicker Isi“ which really is inspiring!

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Wenn ich gerade nicht das Netz und alle möglichen Bücher auf der Suche nach der Wunderwaffe durchforste, dann lasse ich mich von Sabines tollen Clicker-Videos inspirieren. Mein Trainingstagebuch ist voller Ideen und Spielereien, dank dir! Sabine macht das wirklich schön mit ihren beiden, und mit ihrem Atli (der aktuell humpelt und auch nicht ganz fit ist) zeigt sie, wie sehr sich Geduld auszahlen kann – von ganz scheu am Anfang einer Übungseinheit hin zu Souveränität im Umgang mit dem Feind  der Fahne.

Lasst euch inspirieren!

Wer tolle Tipps und Tricks bei schlimmer Atmung im Offenstall mit gewässertem Heu und wenig Koppelgang hat, darf sie mir gern in einem Kommentar mitteilen.

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11 Kommentare zu “Gesucht: Wundermittel gegen Husten

  1. Hallo Ponyliebhaberin,
    das Problem mit dem fiesen Husten kennen wir auch. Über viele Jahre hat’s uns regelmäßig mindestens den späten Winter vermiest. Unser Tierarzt (das wird Dich vielleicht auch interessieren – er ist Isländer 🙂 ) hatte dann eine zündende Idee. Im Januar/Februar fangen kleine Pilze an, im Heu und Stroh zu wachsen und Sporen zu bilden, die bei vielen Pferden allergische Reaktionen (Husten) auslösen. Lässt man Heu und Stroh etwa ab Januar weg, bzw. ersetzt sie durch Späne und Silageheu, kann man das umgehen. Uns hat’s geholfen, alle vier Pferde sind seitdem hustenfrei.
    Kurz noch zu unserem „Umfeld“: Unsere kleine Stallgemeinschaft sind vier ältere, freundliche Fellnasen, die im Sommer ganztägig draußen stehen und im Winter nachts im Stall bleiben dürfen.
    Vielleicht hilft Euch das auch, ich drücke auf jeden Fall die Daumen!
    Liebe Grüße
    Birte

    • Oh Birte -vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Auf so eine Idee wäre ich ja nie gekommen! Die behalte ich im Kopf und werde sie dann im (ja leider kommenden) Winter weitergeben 🙂

  2. Pingback: In der Not frisst der Teufel Fliegen. | Ponyliebe

  3. Hallihallo… hast du schon inhalieren probiert? Und Heu bedampfen anstatt wässern? Ist auch einfacher zuhandhaben, besonders im Winter. Durch das Bedampfen werden Keime, Pilze und Co im Heu abgetötet, die bei den Allergikern der Auslöser sind. Heu nass machen kann oft zuwenig sein (habe auch so einen Kanditaten daheim stehen). Ganz wichtig ist auch der Rest der Fütterung und die Mineralversorgung. Vielleicht mal einen Kinesiologen checken lassen, ob Herde die Ursache sein könnten. Eigenblutinjektionen, Akupunktur (oder APM) können auch sehr gut helfen.

    Lg, Klaudia (ebenfalls Hustenpferdbesitzerin)

    • Mein Freund bastelt uns erstmal einen Eimer-Inhalator – besser als nix bis das Geld zu einem richtigen zusammen ist 🙂 Das mit dem Bedampfen ist wirklich schwierig bei uns am Stall. Es gibt nur zwei Hustenpferde und das andere wird rein Tierärztlich behandelt ohne jegliches Schischi. Allgemein ist es der Gemeinschaft zu viel Arbeit und Heu bedampfen müsste ja schon einige Zeit vorm Stalldienst begonnen werden. Zudem haben wir weder Strom noch Wasser am Stall :/ Es ist echt nicht so einfach! Danke für deinen Artikel über Heulage, der hat das Thema immerhin schon mal beseitigt Oo Zur Fütterung kommt neuerdings das Ergebnis der Allergieuntersuchung und die Autoimmunisierung hinzu, aber mineraltechnisch ist es wunderbar, Rest muss erst wieder gefunden und angepasst werden (weil kein Gluten). Den Rest gebe ich sehr sehr gerne an die Besi weiter, die ist grad froh um jeden Strohhalm! Danke dir!

      • Ui ja Strom braucht man zum bedampfen …. mir fällt es im Winter leichter mit dem Bedampfen, weil ich gottseidank Strom im Stall habe, aber kein fließendes Wasser. Und mit Heu nass machen wäre ich arm dran mit meiner Gießkanne.

        Habt ihr mal Heulage gefüttert? Wenn der Allergietest soviel anzeigt, unbedingt mal eine Darmsanierung machen und Richtung KPU denken (habe da auch dazu einen Artikel auf meinem Blog unter http://www.two-toned.at/blog/kpu

        ich wünsche euch echt alles gute! Mein Pony bekommt zu Weihnachten einen neuen Inhalator (AirOne von Hippomed) – man gönnt sich ja sonst nichts 🙂 Es gibt da übrigens auf Facebook eine Gruppe für Atemswegserkrankte Pferde – da werden auch oft Inahalatoren verkauft!

        lg, k

      • Das mit der Heulage meinte ich, zwecks Darm – weil ist der Darm aus dem Gleichgewicht, kommt es zuvielen Allergien. Ich bin absolut gegen Heulage …aber das muss jeder selber entscheiden.

      • Habe ja auch deinen Artikel hier geteilt. Finde gerade Heulage ist wieder so ein typisches Thema, bei dem es irre schwer ist, gute und richtige Infos zu finden, um sich zu entscheiden.

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